Neulich im Wedding (Teil. 76)

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Obwohl die gefühlte Zahl an 3er BMW´s und schwarzen Mercedes SL im Wedding überproportional hoch scheint, gibt es auch andere Fahrzeuge. Improvisationskunst und koreanische Mittelklasselimousinen sind kein Privileg der neuen Bundesländer.

Foto: Joachim Faust

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Wedding 2.0

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Eckkneipen zu Technologiezentren

Osram, AEG, Rotaprint, Telefunken – im Wedding war schon immer High-Tech zu Hause.
Zur Krönung entstand in den 1980ern in der Brunnenstraße das “Silicon Wedding”, wie der Berliner es sogleich benannte, unter anderem eine gigantische Siemens-Nixdorf-Computerfabrik die auch bald gigantisch pleite gehen sollte.

Auch wenn der Wedding dem kalifornischen Techno-Tal bei Seattle nie wirklich ernsthafte Konkurrenz machen konnte, sollte man des Weddingers technologisches Talent nicht unterschätzen.

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“Conni 1″ – Virenfrei und Spass dabei!

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Fotos: Michael Kuchinke-Hofer, Axel Völcker

Weddingdress

The new Herbst-Kollektion is jetzt da in our Fleckchip-Stores. Come se rin, könne se schick auskieken.

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Foto: Katja

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Foto: Mirko Zander

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Foto: unbekannt

das wirkliche, das ungeheuerliche

Burger

Ein Text von Florian Neuner zu einer Fotografie von Mathias Königschulte

Im Bild drängen sich zahllos viele Linien in eine Fläche, deshalb kann ein kleines Bild mehr Informationen enthalten als dicke Bücherbände. Das Bild siegt über den Text, weil es weniger ekelhaft ist als massige Reihen von fettleibigen Büchern.
Vilém Flusser

Man kann Bilder beschreiben. Man kann es aber auch bleiben lassen. Man sollte es eigentlich bleiben lassen. Mühsam genug kann doch nur eine tautologische Verdopplung erreicht werden. Mühsam genug ­ Hilfestellung mag ein Bildwörterbuch leisten, zur korrekten Benennung der Détails, die einer Alltagssprache nicht immer zur Verfügung stehen: Bordstein, Bordsteinkante, Hochbordstein, Rinnstein, Fahrdamm ­ die exakte Beschreibung führt schnell zu Verunklarung und Unanschaulichkeit. Je genauer eine Beschreibung, desto abstrakter. Man kann ein Bild aber auch anschauen. …
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Ein heisser Ritt

10.09.10

“Zutritt nur für Vereinsmitglieder” lässt sich noch erahnen. Unauffällig ein paar Buchstaben abgeknibbelt, fertig ist das neue Etablissement…

Foto: Axel Völcker

Stopp, Schild (2)

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Foto: Michael Kuchinke-Hofer

Dieser Weddinger Kioskbesitzer nutzt das Credo der Sparer geschickt zur Steigerung seiner Umsätze. Gekonnt wird selbst der werbe-resistente Preisbewusste durch das vertrauenserweckende Wort “Zuhause” überrumpelt und steuert automatisch in den Kiosk. Einzig allein der hippieesk anmutende Flower-Power-Look des Wortes “billig” verrät dem geübten Schriftenleser die Ironie des Kioskbesitzers.

Lallendes Ufer

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Jeden Montag ein Bild – das Bild des Montags, die neue Rubrik. Wer mitmachen möchte, sendet einfach ein Bild an die Redaktionsadresse. Aus den Einsendungen der letzten Woche wählten wir die Originellste: So fanden wir diesen Brief . s.h. Bild in unserem Kasten. Der Absender war …

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Stopp, Schild

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Es ist heiss. Sie stehen im Stau auf der Seestraße, kurz vor der Autobahn. Plötzlich sehen Sie dieses Schild, einer Fata Morgana gleich. Sie lassen das Auto einfach stehen und den Schlüssel stecken, steuern zu Fuß auf den Seestern zu, für eine schöne Molle.

Foto: Axel Völcker

Der Wedding am Meer, Teil 2

Mii-Laden

Der Mini-Laden am!! Wedding ( geöffnet von 7.30Uhr – 9.00Uhr)

Text und Fotos: Axel Völcker

Herr Wedding war also Namensgeber dieses beschaulichen Stadtteils von Sassnitz auf Rügen, jedoch war sein Vorname nicht Rudolphus, so hieß nämlich jener Namensgeber des gleichnamigen Stadtteils in Berlin, sondern Wilhelm Karl Johann Wedding.

Wer war er und warum wurde ihm die Ehre zuteil, das ein ganzer Ortsteil nach ihm benannt wurde?
Beim recherchieren findet man unterschiedliche Antworten. So rühmen sich manche Weddinger Ferienwohnungsbetreiber damit, dass Kommerzienrat Wedding, engster Berater von Kaiser Wilhelm! einst glücklich in ihrem Hause urlaubte.
Andere befördern in gleich zum “Consul Wedding, einem der engsten Berater von Kaiser Wilhelm, der diese herrliche Villa im Jahre 1876 als sein Sommerhaus errichten ließ.” “Am schönsten Platz von Sassnitz will ich bauen” soll er gemäß einer Chronik gesagt haben.

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Der Wedding am Meer

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Text und Fotos: Axel Völcker

“Arbeit” ist das Thema der aktuellen Magazinausgabe von »Der Wedding«. Danach war es Zeit für Urlaub, Urlaub vom Wedding. Mal raus aus der Stadt – ans Meer!

Rauf auf die Die B96, die durch den Berliner Bezirk Wedding raus aus der Stadt führt. Fährt man die Strasse nach Norden bis zu ihrem Ursprung, dorthin, wo es nicht weiter geht, erreicht man die Hafenstadt Sassnitz auf der Insel Rügen. Da ist Schluß mit Strasse. Dann kommt nur noch Wasser. Fährt man die anschliessende Hauptstrasse weiter, endet Sie im Wedding – nein nicht in Berlin-Wedding – in Sassnitz-Wedding. …

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