Archiv für die Kategorie „Wissen“

Immer an der Panke lang – Teil 1

Mittwoch, 3. März 2010

panke-collage3

Text: Falko Hennig  |  Illustration: Axel Völcker

 

Teil 1: Auf dem Invalidenfriedhof

Eine kleine Stadtwanderung soll uns die Panke entlang flussaufwärts führen, was die erste Frage aufwirft: Wo mündet die Panke in die Spree?

(weiterlesen…)

YumYum – Suppe knuspern

Samstag, 20. Februar 2010

yum-yum-klein

Schwer angesagt beim Weddingnachwuchs ist dieser Snacktrend: Orientalische Instant Nudeln! Zu kaufen gibt es die farbenfrohen Packungen für 45 Eurocent in fast jedem Eckgeschäft. Aber Achtung! – Die harte Nudelmasse auf keinen Fall mit Wasser oder Feuchtigkeit in Verbindung bringen.

Die Packung – sie liegt griffig in der Hand – kann unterwegs problemlos unter den Arm geklemmt werden. Nun die ungekochten Nudeln auf der Handfläche zerkrümmeln, dann vorsichtig die Tüte mit der Instantgewürzmischung aufreißen und über die zerkleinerten Knuspernudeln streuen. Schon genießt man Knabberspaß, der den traditionellen Kartoffelchips geschmacklich keineswegs nachsteht.

Text: Andreas Hartung

Udolph über Rudolph

Montag, 14. Dezember 2009

Aus einem Email-Wechsel des Autors Frank Sorge mit dem Namensforscher Prof. Udolph über die Herkunft des Ortsnamens Wedding.


Lieber Prof. Udolph,

vielleicht erinnern Sie sich noch, vor drei Jahren haben Sie beim Ego-Googlen einen kleinen Text gefunden, in dem ich über die Bedeutung des Ortsnamens „Wedding“ spekulierte. Sie bestätigten eine der wüsten Annahmen und halfen mir mit weiteren Hinweisen. Hier die neueste Fassung, stimmt alles soweit?

Ihr Frank Sorge

———————————————————————————————————————————————————————-

Der Wedding

Der Wedding beginnt vor achthundert Jahren mit einem Gut an der Panke, das ein Adliger aus der Umgebung Magdeburgs errichtete und das nach ihm benannt wurde: Rudolphus de Weddinge. Der erste Weddinger also, dessen Wappen auch das Wappen des Bezirks Wedding war, der geflügelte Pfeil auf rotem Grund. Der Bezirk existierte noch bis zur letzten Sekunde des vergangenen Jahrtausends und ist jetzt Ortsteil, Rudolphus Familie lebte wohl im Bördekreis, wo es die namensverwandten Orte Altenweddingen, Immen-, Langen-, Oster- und Westerweddingen gibt, allesamt dicht beisammen in der heutigen Gemeinde Sülzetal. 

Erstmalig urkundlich erwähnt wurde das „Dorf, das Weddinge hieß“ im Jahr 1251, als Spandauer Nonnen eine Mühle an der Panke kauften.

(weiterlesen…)