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	<title>Der Wedding &#187; Dialoge</title>
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	<description>Das Magazin für Alltagskultur</description>
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		<title>Aus dem prallen Künstlerleben</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 14:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialoge]]></category>

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		<description><![CDATA[
Text: Matthias Eberling &#124; Foto: Inga Seidler

Neulich saß ich mit meinen berühmten und weniger berühmten Schriftstellerkollegen am Schriftstellerstamm- tisch in unserer Schriftstellerkneipe. Schriftstellerkneipen sind heutzutage ja gar nicht mehr leicht zu finden. Vor dem Krieg – wir älteren Leute unterscheiden ja immer ‚vor dem Krieg‘ und ‚nach dem Krieg‘ – traf man sich im Café [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-794" title="arto" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/arto.jpg" alt="arto" width="500" height="375" /></p>
<p>Text: Matthias Eberling | Foto: Inga Seidler<em><br />
</em></p>
<p>Neulich saß ich mit meinen berühmten und weniger berühmten Schriftstellerkollegen am Schriftstellerstamm- tisch in unserer Schriftstellerkneipe. Schriftstellerkneipen sind heutzutage ja gar nicht mehr leicht zu finden. Vor dem Krieg – wir älteren Leute unterscheiden ja immer ‚vor dem Krieg‘ und ‚nach dem Krieg‘ – traf man sich im Café des Westens. Das lag da, wo heute Kentucky Fried Chicken im Europacenter gegenüber der Gedächtniskirche sein frittiertes Gelumpe unters Volk wirft. Aber das ist eine andere Geschichte, und über Fast Food schreibe ich sowieso nicht.</p>
<p>Ich wollte die Geschichte erzählen, wie mich Atze, mein Schriftstellerkollege, neulich gefragt hat, ob denn der Wedding und insbesondere das Brunnenviertel überhaupt literaturwürdig sei. &#8220;Na unbedingt&#8221;, sage ich, &#8220;Atze, ick sahre dir, dit is janz jewiß een literaturwürja Ort. Und janz besonders der Brunnenkiez.&#8221;</p>
<p><span id="more-785"></span> &#8220;Warum’n ditte?&#8221; mischt sich nun auch noch Hotte ins Gespräch. &#8220;Na wejn da Schentrifizierung.&#8221; &#8220;Watt für’n Ding?&#8221; fragt jetzt wieder Atze. Atze hat es nicht so mit der Allgemeinbildung, der hält auch Pilates für griechische Nudeln. &#8220;Also&#8221;, fange ich an und wechsle ins Hochdeutsche, damit auch die Kollegen mit Migrationshintergrund, also die Bayern, Sachsen und Schwaben, etwas lernen können.</p>
<p>&#8220;Gentrifizierung funktioniert so: Erst gibt es eine Gegend mit vielen günstigen Mietwohnungen. Die Wohnungen sind günstig, weil die feinen Pinkel da nicht hin wollen. Und so kommen eine Menge junger Leute, Künstler und Studenten in dieses Viertel. Nach einer Weile ist es da ganz toll, das kriegen die anderen Berliner und die Berlinbesucher mit, und schon ist dort die Hölle los. Kneipen und Galerien machen auf, Feste werden gefeiert und plötzlich will jeder dabei sein. So ging es mit dem Prenzlauer Berg, mit Friedrichshain oder dem Bergmannstraßenkiez in Kreuzberg. Alles inzwischen in der Hand gutverdienender Bürger, die Mieten sind gestiegen und die jungen Leute sind gegangen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und wohin sind se jejangen?&#8221; will Hotte wissen, nachdem er lange und nachdenklich an seinem Weizenbier gesogen hat. &#8220;Na, eben in den Wedding. Diese Leute, die Künstler und Träumer, die Studenten und Existenzgründer kommen jetzt hierher. Das ist der Vorteil, du musst dich gar nicht weg bewegen, die Szene kommt hierher und verändert alles.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ihr kennt doch alle Heuschrecken, oder?&#8221; wechsle ich scheinbar abrupt das Thema. &#8220;Kenn ick. Die treten in jroßen Schwärmen uff und machen allet kaputt. Jibt’s ooch in Unternehmensform.&#8221; &#8220;Eben&#8221;, nicke ich Atze zu, &#8220;und die jungen Leute sind das genaue Gegenteil. Vielleicht so etwas wie ein Kolibrischwarm. Wo sie sich niederlassen, wächst was, und erst, wenn es groß geworden ist, ziehen sie weiter.&#8221;</p>
<p>Während der Migrantenteil des Schriftstellerstammtischs in lebhafte Diskussionen verfällt, beuge ich mich zu Atze rüber und sage: &#8220;Mensch Atze, dit is jenau der Ort für Literatur. Hier musste als kleener Tintenkleckser hin, vastehste?! Dit hier iss Fontane, dit iss Zille, dit iss Döblin.&#8221; Und das hatte Atze verstanden, die Kollegen aus der Vorkriegszeit waren ihm bekannt, wenn auch nur dunkel, aber das ist wieder eine andere Geschichte.<br />
<em></em></p>
<p><em>Matthias Eberling ist promovierter  Politikwissenschaftler und arbeitet als <a href="http://kiezschreiber.blogspot.com/" target="_blank"> Kiezschreiber </a>im Brunnenviertel.</em></p>
<p><em>Abhilfe bei </em><em>Heuschrecken und </em><em>Kolibris <a href="http://esregnetkaviar.de/relaunch/abwertungskit.html" target="_blank">hier</a>.<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Partnerstädte des Weddings – Teil 6: Lahn-Dill-Kreis</title>
		<link>http://www.derwedding.de/2010/05/19/die-partnerstadte-des-weddings-%e2%80%93-teil-6-lahn-dill-kreis/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 16:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialoge]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auf dem Marktplatz von Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis)
Von Hamm bis Higashiosaka Teil 6: Lahn-Dill-Kreis
von Hinark Husen
Die sechs Autoren der   Weddinger  Lesebühne Brauseboys stellen  die sechs offiziellen   Partnerstädte  des Bezirks Wedding vor.
Man mag es kaum für möglich halten, aber hübsch und malerisch ist es wirklich an der alten Lahn, auch in Wetzlar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-519" title="Watzlar" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/Watzlar.jpg" alt="Watzlar" width="500" height="375" /></p>
<p><em>Auf dem Marktplatz von Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis)</em></p>
<p><strong>Von Hamm bis Higashiosaka </strong>Teil 6: Lahn-Dill-Kreis</p>
<p><em>von Hinark Husen</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die sechs Autoren der   Weddinger  Lesebühne Brauseboys stellen  die sechs offiziellen   Partnerstädte  des Bezirks Wedding vor.</span></p>
<p>Man mag es kaum für möglich halten, aber hübsch und malerisch ist es wirklich an der alten Lahn, auch in Wetzlar und Umgebung. Leider ist die Webcam auf der Internetseite „Wetzlar virtuell“ das letzte Mal am Montag, dem 6. Oktober 2008, in Betrieb gewesen, aber vielleicht wird ja auch nur ein Bild pro Jahreszeit eingestellt, was zweifelsohne eine hübsche Idee ist. Im Lahn-Dill-Kreis gehen die Uhren halt ein bisschen gemächlicher. <span id="more-518"></span>Man müsste einfach mal hinfahren, solange es noch möglich ist. Bis auf den Heimatverein hat bisher wahrscheinlich kein Weddinger je dieses südhessische Fleckchen Erde besucht, oder war es Zentralhessen? Man fragt sich jetzt vielleicht, warum es heißt: „solange es noch möglich ist“. Gewissen Presseorganen war zu entnehmen, die ehemalige hessische SPD-Vorsitzende Ypsilanti wolle die gesamte Region fluten lassen. Das wäre denn aber doch zu schade, echt mal, alte Lahn, das sollte man dir nicht antun.</p>
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		<title>Die Partnerstädte des Weddings – Teil 5: Hamm</title>
		<link>http://www.derwedding.de/2010/05/16/die-partnerstadte-des-weddings-%e2%80%93-teil-5-hamm/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 12:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialoge]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was wäre Hamm ohne Wernings Stoffe?
Von Hamm bis Higashiosaka Teil 5: Hamm
von Heiko Werning
Die sechs Autoren der   Weddinger  Lesebühne Brauseboys stellen die sechs offiziellen   Partnerstädte  des Bezirks Wedding vor.
Hamm! Du Eiterherd im Akne-Pickel eines pubertierenden Teenagers! Du Schimmelpilzherd auf dem Antlitz eines in Folie eingewickelten und dann für vier Monate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-513" title="Hamm_RZ" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/Hamm_RZ.jpg" alt="Hamm_RZ" width="500" height="375" /></p>
<p><em>Was wäre Hamm ohne Wernings Stoffe?</em></p>
<p><strong>Von Hamm bis Higashiosaka </strong>Teil 5: Hamm</p>
<p><em>von Heiko Werning</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die sechs Autoren der   Weddinger  Lesebühne Brauseboys stellen die sechs offiziellen   Partnerstädte  des Bezirks Wedding vor.</span></p>
<p>Hamm! Du Eiterherd im Akne-Pickel eines pubertierenden Teenagers! Du Schimmelpilzherd auf dem Antlitz eines in Folie eingewickelten und dann für vier Monate im Kühlschrank vergessenen Goudastückes! <span id="more-512"></span>Du bunt durchmischter Vaginalausfluss nach dem Geschlechtsverkehr  während der Menstruation! Du Made im Speck eines im Hochsommer auf einer Dorfstraße vom Laster überrollten Igels! Du morgendlicher Auswurf eines alternden Kettenrauchers filterloser Zigaretten. Du Dekubitus in der Pofalte eines dauerfixierten Neurologiepatienten! Du Korrosionsleck im Abflussrohr einer Produktionsanlage für chemische Kampfstoffe! Du gerissener Gummiring an der Halterung eines künstlichen Darmausgangs!</p>
<p>Oh Hamm, Du einzig würdige Partnerstadt des Weddings! Mensch, ich muss echt mal wieder in Dir umsteigen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Partnerstädte des Weddings – Teil 4: Tourcoing</title>
		<link>http://www.derwedding.de/2010/05/13/die-partnerstadte-des-weddings-%e2%80%93-teil-4-tourcoing/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 16:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialoge]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Hotel Ibis im Zentrum von Tourcoing
Von Hamm bis Higashiosaka Teil 4: Tourcoing
von Franck Soucie (Frank Sorge)
Die sechs Autoren der  Weddinger  Lesebühne Brauseboys stellen die sechs offiziellen  Partnerstädte  des Bezirks Wedding vor.
Allo, ihr Menschen von die Wedding. Isch abe nicht gewesen bei euch, aber isch komme aus Tourcoing, was ist die schöne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-505" title="Tourcon(2)" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/Tourcon2.jpg" alt="Tourcon(2)" width="500" height="376" /></p>
<p><em>Das Hotel Ibis im Zentrum von Tourcoing</em></p>
<p><strong>Von Hamm bis Higashiosaka </strong>Teil 4: Tourcoing</p>
<p><em>von Franck Soucie (Frank Sorge)</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die sechs Autoren der  Weddinger  Lesebühne Brauseboys stellen die sechs offiziellen  Partnerstädte  des Bezirks Wedding vor.</span></p>
<p>Allo, ihr Menschen von die Wedding. Isch abe nicht gewesen bei euch, aber isch komme aus Tourcoing, was ist die schöne Partnörstadt von die Weddinge. Abör isch abe gelesön viel über die Wedding, es gibte viele Änlisches. Sie sind im Norden von die Stadt Berlin und wir sind in die Norden von Fronkreisch, gleisch bei die belgische Grönze, und es gibt ähnlische Menge an Person, undertausend ungeföhr. <span id="more-504"></span></p>
<p>Tourcoing ist „la créative“ unter die Städte, es gibt viele Théâtres und auch ein Zentrüm für die Umor ier. Isch sehe, Sie sind auch sehr créative. Es ist interessant und auch etwas lustisch, denn isch abe gesehn, Sie aben auch Théâtres und auch Umor in die Wedding. Sie waren auch frühör französische Sektör und es gibt viele Franzose in Ihre Stadt, wir aben auptsächlisch die komische Belgier ier. Isch abe auch gehört, es gibt sogar die Wein in die Wedding, isch kann dasse kaum glaubön, ist das richtisch? Es würde misch freuen, mer über ihrön Stadtteil zu erfahren und bestümmt werdö isch bald besuchen ihre Stadt. Salut!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Partnerstädte des Weddings – Teil 3: Holon</title>
		<link>http://www.derwedding.de/2010/05/09/die-partnerstadte-des-weddings-%e2%80%93-teil-3-holon/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 17:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialoge]]></category>

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		<description><![CDATA[
An den Wedding grenzte einst eine Mauer. In der israelischen Stadt Holon wurde erst kürzlich eine gebaut.
Von Hamm bis Higashiosaka Teil 3: Holon
von Robert Rescue
Die sechs Autoren der Weddinger  Lesebühne Brauseboys stellen die sechs offiziellen Partnerstädte  des Bezirks Wedding vor.
Die Bewohner von Holon (auch Cholon) in Israel haben einen harten Weg hinter sich gebracht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-498" title="Holon" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/Holon.jpg" alt="Holon" width="500" height="334" /></p>
<p><em>An den Wedding grenzte einst eine Mauer. In der israelischen Stadt Holon wurde erst kürzlich eine gebaut.</em></p>
<p><strong>Von Hamm bis Higashiosaka </strong>Teil 3: Holon</p>
<p><em>von Robert Rescue</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die sechs Autoren der Weddinger  Lesebühne Brauseboys stellen die sechs offiziellen Partnerstädte  des Bezirks Wedding vor.</span></p>
<p>Die Bewohner von Holon (auch Cholon) in Israel haben einen harten Weg hinter sich gebracht. 1934 gründeten die ersten Siedler die Stadt, trotzten der ungemütlichen Flora (Wüste) Lebensraum ab und entwickelten die südlich von Tel Aviv gelegene Siedlung zur zweitwichtigsten Industriestadt nach Haifa und damit zu dem, was man eine „Boomtown“ nennt. 1970 ging Cholon eine Partnerschaft mit dem „industriellen Stadtteil Wedding“ ein.</p>
<p><span id="more-497"></span></p>
<p>So muss es damals gewesen sein, denn auf der Webseite von Cholon wird auf diese Gemeinsamkeit zwischen den Partnerstädten hingewiesen. Heute sucht man nach Industrie im Wedding vergebens. Trotzdem, so wird vermutet, glauben die Einwohner Cholons von ihrer Schwesterstadt noch immer, dass sie ebenso eine „Boomtown“ ist. Das könnte ein Anzeichen dafür sein, dass lange niemand mehr aus Cholon im Wedding gewesen ist. Heute besteht eine Partnerschaft mit dem Bezirk Mitte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Partnerstädte des Weddings &#8211;  Teil 2: Higashiosaka</title>
		<link>http://www.derwedding.de/2010/05/04/die-partnerstadte-des-weddings-teil-2-higashiosaka/</link>
		<comments>http://www.derwedding.de/2010/05/04/die-partnerstadte-des-weddings-teil-2-higashiosaka/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 16:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialoge]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Fußgängerzone von Higashiosaka
Von Hamm bis Higashiosaka
Die sechs Autoren der Weddinger  Lesebühne Brauseboys stellen die sechs Partnerstädte  des Weddings vor.
Teil 2: Higashiosaka
von Paul Bokowski
Higashiosakas  Schönheit erschließt sich, seien wir ehrlich, nicht einmal auf den  zweiten Blick. &#8230;

Wie die meisten japanischen Trabantenstädte glänzt sie  seit ihrer symbiotischen Entstehung Mitte der 60er Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-494" title="Osaka" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/Osaka1.jpg" alt="Osaka" width="500" height="395" /></p>
<p><em>Die Fußgängerzone von Higashiosaka</em></p>
<p><strong>Von Hamm bis Higashiosaka</strong></p>
<p>Die sechs Autoren der Weddinger  Lesebühne Brauseboys stellen die sechs Partnerstädte  des Weddings vor.</p>
<p><strong>Teil 2: Higashiosaka</strong></p>
<p>von Paul Bokowski</p>
<p>Higashiosakas  Schönheit erschließt sich, seien wir ehrlich, nicht einmal auf den  zweiten Blick. &#8230;</p>
<p><span id="more-480"></span></p>
<p>Wie die meisten japanischen Trabantenstädte glänzt sie  seit ihrer symbiotischen Entstehung Mitte der 60er Jahre eher durch  urbane Funktionalität, als durch die abenteuerliche Exotik einer fern  asiatischen Hafenstadt. Dennoch, so heißt es, sei Higashiosaka mit  seinen 550.000 Einwohnern ein beliebtes innerjapanisches Reiseziel.  Warum konnte bis zum Redaktionsschluss nicht eindeutig geklärt werden.  Vielleicht wegen der Nähe zum so trubeligen Osaka, dem mild-feuchten  Klima oder einem der ältesten buddhistischen Schreine Japans.</p>
<p>Die Jugend zumindest scheint Higashiosaka und seiner Metall- und Papierindustrie nicht sonderlich viel abgewinnen zu können. In der virtuellen Welt von „Second Life“ wurde der Stadt ein sehr zweifelhaftes Denkmal gesetzt: Hier ist Higashiosaka ein höllenartiges, brennendes Jammertal. Der grenzenlosen Zerstörungswut aller Interessenten freigegeben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Partnerstädte des Weddings  &#8211; Teil 1: Bottropp</title>
		<link>http://www.derwedding.de/2010/05/03/die-partnerstadte-des-weddings-teil-1-bottropp/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 21:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialoge]]></category>

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		<description><![CDATA[
vor dem Rathaus Wedding
Von Hamm bis Higashiosaka. 
Die sechs Autoren der Weddinger Lesebühne Brauseboys stellen die sechs Partnerstädte  des Weddings vor.
Teil 1: Bottropp
von Volker Surmann
Bottrop ist kein Ort, Bottrop ist ein städtebaulicher Zustand. Bottrop ist der Wedding des Ruhrgebiets. Bottrop sind Ortsteile zwischen Ortsteilen, die in Ortsteile übergehen, die irgendwann aber nicht mehr Bottrop sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-469" title="Rathaus" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/Rathaus.jpg" alt="Rathaus" width="500" height="358" /></p>
<p><em>vor dem Rathaus Wedding</em></p>
<p><strong>Von Hamm bis Higashiosaka</strong><strong>. </strong></p>
<p>Die sechs Autoren der Weddinger Lesebühne Brauseboys stellen die sechs Partnerstädte  des Weddings vor.</p>
<p><strong>Teil 1: Bottropp</strong><br />
von Volker Surmann</p>
<p>Bottrop ist kein Ort, Bottrop ist ein städtebaulicher Zustand. Bottrop ist der Wedding des Ruhrgebiets. Bottrop sind Ortsteile zwischen Ortsteilen, die in Ortsteile übergehen, die irgendwann aber nicht mehr Bottrop sind, sondern Gelsenkirchen oder Essen.<br />
<span id="more-468"></span> Zweimal bin ich in Bottrop gewesen, im Ortsteil Eigen und habe Eigen in guter Erinnerung, denn ich hatte schöne Auftritte in Bottrops Eigener Comedyshow. Die Eigener Bottroper sind gutmütig, freundlich und verstehen keine Sprachspiele. Sie sind halt „eigen“, aber auch den müden Scherz würden sie nicht verstehen.</p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-476" title="BottropBoy" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/BottropBoy.jpg" alt="BottropBoy" width="500" height="400" /><br />
</em></p>
<p>Untergebracht war ich in Boy – ein Ortsteil, der mehr verspricht als er halten kann. Die Boyer Boys tragen weiße Jeans, kunstvolle Rasuren im Haar und Goldkettchen. Boy ist Bottrops Problem-Ortsteil, Bottrops Soldiner Kiez: Viele Migranten, viele Arbeitslose, viele städtebaulichen Aufwertungsmaßnahmen. In einer davon habe ich geschlafen: einem nigelnagelneuen, futuristischen Hostel. Ich war der einzige Gast. Man hatte mich hier abgesetzt, für meine Weiterreise war ich selbst verantwortlich. Bottrop hat Linienbusse. Bottrop hat Haltestellen. Bottrop hat keinen Liniennetzplan. Bottrop rechnet nicht mit Gästen. Alle Bottroper Busse fahren von Bottrop-Ortsteil nach Bottrop-Ortsteil und zurück nach Bottrop-Ortsteil. Bottrop will nicht, dass man Bottrop wieder verlässt, wenn man Bottrop erst einmal betreten hat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-478" title="bottrop_400_RZ" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/bottrop_400_RZ1.jpg" alt="bottrop_400_RZ" width="500" height="375" /></p>
<p><em>Jawoll: Das Zentrum von Bottropp</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neulich beim Pizzabäcker La Rosa</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialoge]]></category>

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		<description><![CDATA[
Text: Robert Rescue &#124; Foto: Inga Seidler
 Als ich zuschaue, wie der Mann die Pizza in den Backofen schiebt, kommt mir der Gedanke, dass ich in den Zeiten von Analogkäse und Schinkenimitat nachfragen sollte, aus welchen Bestandteilen die Pizza besteht, die ich gerade geordert habe.

„Ist der Schafskäse auf der Pizza auch Schafskäse?“, frage ich also.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-278" title="Pizza" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/Pizza.jpg" alt="Pizza" width="500" height="667" /></p>
<p>Text: Robert Rescue | Foto: Inga Seidler</p>
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<p class="MsoNormal"><span id="more-279"></span></p>
<p class="MsoNormal">„Ist der Schafskäse auf der Pizza auch Schafskäse?“, frage ich also.</p>
<p class="MsoNormal">Der Pizzabäcker schaut auf.</p>
<p class="MsoNormal">„Die Pizza kostet 3 Euro. Was erwarten Sie da?“</p>
<p class="MsoNormal">„Und die anderen Sachen? Spinat, Käse, Tomatensoße?“</p>
<p class="MsoNormal">„Hauptsache ist doch, dass es schmeckt und aussieht, wie man es gewohnt ist“, antwortet der Mann hinter der Theke. „Ich sage ihnen, wenn sie wüssten, wie beispielsweise die Pizza „Prosciutto“ eigentlich heißen müsste, dann hätten sie schon Probleme mit der Aussprache.“</p>
<p class="MsoNormal">Auf dem Weg nach Hause werfe ich die Pizza in den Müll und schlage den Weg zur Mittelpromenade ein. An dieser Imbissbude bestelle ich mir eine Schachtel Pommes. Die sind doch aus echten Kartoffeln, oder?“, will ich schon fragen, doch ich<span style="font-family: Cambria;"> verzichte darauf.</span></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 585px; width: 1px; height: 1px;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="border: 1px solid #00000a; padding: 0.04cm 0.14cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><span style="font-family: Cambria,serif;"><strong>Neulich beim Pizzabäcker La Rosa</strong></span></p>
<p style="border: 1px solid #00000a; padding: 0.04cm 0.14cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">von Robert Rescue</p>
<p style="border: 1px solid #00000a; padding: 0.04cm 0.14cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">
<p style="border: 1px solid #00000a; padding: 0.04cm 0.14cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><span style="font-family: Cambria,serif;">Als ich zuschaue, wie der Mann die Pizza in den Backofen schiebt, kommt mir der Gedanke, dass ich in den Zeiten von Analogkäse und Schinkenimitat nachfragen sollte, aus welchen Bestandteilen die Pizza besteht, die ich gerade geordert habe.</span></p>
<p style="border: 1px solid #00000a; padding: 0.04cm 0.14cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">„<span style="font-family: Cambria,serif;">Ist der Schafskäse auf der Pizza auch Schafskäse?“, frage ich also.</span></p>
<p style="border: 1px solid #00000a; padding: 0.04cm 0.14cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><span style="font-family: Cambria,serif;">Der Pizzabäcker schaut auf.</span></p>
<p style="border: 1px solid #00000a; padding: 0.04cm 0.14cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">„<span style="font-family: Cambria,serif;">Die Pizza kostet 3 Euro. Was erwarten Sie da?“</span></p>
<p style="border: 1px solid #00000a; padding: 0.04cm 0.14cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">„<span style="font-family: Cambria,serif;">Und die anderen Sachen? Spinat, Käse, Tomatensoße?“</span></p>
<p style="border: 1px solid #00000a; padding: 0.04cm 0.14cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;">„<span style="font-family: Cambria,serif;">Hauptsache ist doch, dass es schmeckt und aussieht, wie man es gewohnt ist“, antwortet der Mann hinter der Theke. „Ich sage ihnen, wenn sie wüssten, wie beispielsweise die Pizza „Prosciutto“ eigentlich heißen müsste, dann hätten sie schon Probleme mit der Aussprache.“</span></p>
<p style="border: 1px solid #00000a; padding: 0.04cm 0.14cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"><span style="font-family: Cambria,serif;">Auf dem Weg nach Hause werfe ich die Pizza in den Müll und schlage den Weg zur Mittelpromenade ein. An dieser Imbissbude bestelle ich mir eine Schachtel Pommes. Die sind doch aus echten Kartoffeln, oder?“, will ich schon fragen, doch ich verzichte darauf.</span></p>
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		<title>Dialoge, die nur im Wedding vorkommen, Teil 1</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 18:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialoge]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 1: An der Imbissbude von Robert Rescue
„Ich hätte gerne eine Bratwurst ohne Wurst.“
„Also nur Brat, ja?“
„Genau.“
„Okay. Hier bitte.“
„Da ist aber ein kleines bißchen Wurst neben dem Brat.“
„Moment, das schneide ich weg. So bitte.“
„Danke.“

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil 1: An der Imbissbude</strong> von Robert Rescue</p>
<p>„Ich hätte gerne eine Bratwurst ohne Wurst.“<br />
„Also nur Brat, ja?“<br />
„Genau.“<br />
„Okay. Hier bitte.“<br />
„Da ist aber ein kleines bißchen Wurst neben dem Brat.“<br />
„Moment, das schneide ich weg. So bitte.“<br />
„Danke.“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-187" title="Erwiens" src="http://www.derwedding.de/wpde/wp-content/uploads/Erwiens.jpg" alt="Erwiens" width="500" height="590" /></p>
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