Archiv für Oktober 2010

Der Wedding im Presse-Spiegel (Blogs)

Freitag, 29. Oktober 2010

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Magtastic Blogsplosion
…I really wish I could read the text, as visually, it’s striking, witty and engaging, without being too cool or alienating. Makes me think that, if I could read German, it’d be one of my favourite publications. I’m not sure how it’s funded (there are only six ads inside), but I’m very glad it exists…. A final, lovely touch: the cover price is a highly affordable six euros, but if you buy it in a shop within der Wedding itself, it’s only five. Well worth buying, whatever language you speak….” (mehr…)

Wedding – bohemian artist quarter of Berlin-Mitte …

Montag, 25. Oktober 2010

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Foto: Michael Kuchinke-Hofer

“Yeah – bohéme, artists everywhere, .. a very upcoming area…just like wow… What was the districts name? Berlin-Mitte, … cool. Than I buy a flat…”

Das Maklerbüro POOR* Berlin Properties zieht wirklich alle Register in diesem köstlichen Schaufenster-Aushang, um dem potentiellen Investor von Welt den Wedding schmackhaft zu machen. Die Makler-Branche muss über die damalige Bezirksfusion wirklich dankbar gewesen sein. Kurz darauf gab es unter der Rubrik “Mitte” plötzlich wieder verfügbare Wohnungen zu erschwinglichen Preisen. Auch das Pseudonym “Mitte-Nord” wird immer gern genommen, wenn eigentlich vom Problemkiez die Rede ist.

Die 24-Stunden-Shops, arabischen Bäckereien, Internet-Telefonläden und Wettbüros der Gegend dürften jedenfalls nicht schlecht staunen, sich plötzlich zum „bohemian artist quarter“ befördert zu sehen. Vielleicht ist der Aushang deshalb vollständig auf Englisch gehalten, damit die bohemian crowd der Umgebung vor lauter Lachen den schönen Schein nicht stört. Denn auf die Idee, diese lausige Erdgeschosswohnung als „turn of the century gem“ anzubieten, darauf käme nicht einmal der An- und Verkauf-Ali um die Ecke, und der ist schon wirklich kreativ in der Umfirmierung des Ramsches, den er anzupreisen hat.

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Rhababerweizen statt Schultheiss

Freitag, 22. Oktober 2010

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Die derzeitige Aufwertung der Weserstraße kommentiert dieses Straßenschild.

Über Gentrifizierung wird in Berlin viel diskutiert – im Mittelpunkt steht derzeit vor allem Neukölln und die Aufwertung des so genannten Problemkiezes Weserstraße und Umgebung zum Szeneviertel. Gab es hier vor einigen Jahren nur ein paar Alt-Berliner Eckkneipen, eröffneten neue Bars und Kneipen jüngst  im Wochentakt. Inzwischen gibt es auf der Weserstraße rund 15 Kneipen, die sich vorwiegend an ein junges Publikum richten. Flaneure und Touristen haben die Straße längst für sich entdeckt.

Aber nicht alle freuen sich über die Entwicklung: Die Mieten werden teurer und der Lärmpegel der Straße steigt. Was denken die Bewohner über die Turboaufwertung ihres Quartiers? Profitieren Sie davon? Ein Stimmungsbericht durch Geschäfte, Kneipen und Wohngemeinschaften entlang der Weserstraße

von Dorothée Quarz

Seit zehn Jahren repariert Hartmut Stelzner* Fahrräder in der Weserstraße. „Früher war hier nix los, außer auf dem Spielplatz: Da wurde randaliert und mit Drogen gedealt“, erinnert er sich. Heute beobachtet er aus seinem Werkstattfenster immer öfter Wohnungsbesichtigungen, bei denen bis zu 40 Menschen Schlange stehen.

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Neulich im Wedding (Teil. 76)

Montag, 18. Oktober 2010

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Obwohl die gefühlte Zahl an 3er BMW´s und schwarzen Mercedes SL im Wedding überproportional hoch scheint, gibt es auch andere Fahrzeuge. Improvisationskunst und koreanische Mittelklasselimousinen sind kein Privileg der neuen Bundesländer.

Foto: Joachim Faust

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Wedding 2.0

Montag, 11. Oktober 2010

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Eckkneipen zu Technologiezentren

Osram, AEG, Rotaprint, Telefunken – im Wedding war schon immer High-Tech zu Hause.
Zur Krönung entstand in den 1980ern in der Brunnenstraße das “Silicon Wedding”, wie der Berliner es sogleich benannte, unter anderem eine gigantische Siemens-Nixdorf-Computerfabrik die auch bald gigantisch pleite gehen sollte.

Auch wenn der Wedding dem kalifornischen Techno-Tal bei Seattle nie wirklich ernsthafte Konkurrenz machen konnte, sollte man des Weddingers technologisches Talent nicht unterschätzen.

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“Conni 1″ – Virenfrei und Spass dabei!

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Fotos: Michael Kuchinke-Hofer, Axel Völcker