Archiv für Dezember 2009

Herr Moda nimmt Maß

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Ein Porträt über den Weddinger Schneider Faris Moda aus der Amsterdamer Straße

von Hakan Baykal

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Der Schneider in seinem Geschäft in der Amsterdamer Straße, das er 1991 eröffnete.

„In ganz Wedding begegnet man vielleicht zehn Männern in Anzug und Krawatte.“ Faris Moda, d e r Schneider der Amsterdamer Straße, ist unzufrieden mit dem Erscheinungsbild seiner Mitbürger im Wedding. „Ein Mensch, der etwas auf sich hält, sollte auf seine Erscheinung achten. Tut er dies nicht, , wird ihn keiner anhören, wird ihn keiner beachten.“ Hier im Wedding hört man den Wenigsten zu.

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Udolph über Rudolph

Montag, 14. Dezember 2009

Aus einem Email-Wechsel des Autors Frank Sorge mit dem Namensforscher Prof. Udolph über die Herkunft des Ortsnamens Wedding.


Lieber Prof. Udolph,

vielleicht erinnern Sie sich noch, vor drei Jahren haben Sie beim Ego-Googlen einen kleinen Text gefunden, in dem ich über die Bedeutung des Ortsnamens „Wedding“ spekulierte. Sie bestätigten eine der wüsten Annahmen und halfen mir mit weiteren Hinweisen. Hier die neueste Fassung, stimmt alles soweit?

Ihr Frank Sorge

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Der Wedding

Der Wedding beginnt vor achthundert Jahren mit einem Gut an der Panke, das ein Adliger aus der Umgebung Magdeburgs errichtete und das nach ihm benannt wurde: Rudolphus de Weddinge. Der erste Weddinger also, dessen Wappen auch das Wappen des Bezirks Wedding war, der geflügelte Pfeil auf rotem Grund. Der Bezirk existierte noch bis zur letzten Sekunde des vergangenen Jahrtausends und ist jetzt Ortsteil, Rudolphus Familie lebte wohl im Bördekreis, wo es die namensverwandten Orte Altenweddingen, Immen-, Langen-, Oster- und Westerweddingen gibt, allesamt dicht beisammen in der heutigen Gemeinde Sülzetal. 

Erstmalig urkundlich erwähnt wurde das „Dorf, das Weddinge hieß“ im Jahr 1251, als Spandauer Nonnen eine Mühle an der Panke kauften.

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